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Abendstern1805
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 *~*Hinter'm Horizont geht's weiter...*~*
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Abendstern1805 » blog » Zauberwald


Der Elfentraum 

 

Als der Nebel sich legte 

und die Sonne den Himmel 

im schönsten Blau leuchten ließ 

da sah er sie 

 

Er wusste dass ihr Reich 

dort irgendwo in den Sümpfen war 

Sie war die Schönste aus dem Elfenland 

und er wollte ganz nah bei ihr sein 

Er sah in diese funkelnden Augen 

und spürte dass er nie fliegen würde 

aber seine Liebe trug ihn zu ihr 

und ihre Gefühle vereinigten sich zu einem Strom 

 

Er legte seinen Kopf in ihren Schoß 

und spürte für Augenblicke 

die Zeitlosigkeit des Alters 

nichts war schal als er weinte 

 

Die Tränen wurden zu Kristallen 

als die Sehnsucht sich erfüllte 

auch ohne den Strudel der Lava 

Da erwachte er 

 

Sofort war ihm klar 

Es war nur ein Traum 

Doch plötzlich lächelte er still und sanft 

Als er die Kristalle in seiner Hand 

fand 

.

.

Zauberwald

 

Vereinzelte Tropfen regnen hinab,

verfangen sich in den Wimpern, tränken mein Haar.

Wie in Trance fallen meine Augen zu,

ich beginne mich zu drehen, immer schneller,

immer rauer zerrt der Wind.

Ich folge dem Sog, lasse mich treiben,

könnte hier ewig und 3 Tage bleiben.

Immer tiefer in den Zauberwald hinein,

ein farbenfrohes Bild, so lebendig und schön,

Magie aus rot und grün, aus orange und gelb.

Meine Schritte fallen auf den bunten Weg,

werden von Rascheln und Knistern verschluckt.

Es gibt kein Gestern, es gibt kein Morgen,

nur Hier und Jetzt, unter Herbstlaub verborgen!

Eine Böe zerrt an meinem Haar, lässt es meinen Rücken peitschen,

reißt sich los, wirbelt umher, tanzt durch herbstliches Geäst.

Hunderte von Blättern sammeln sich, bäumen sich auf im Wind,

wild und ungehalten spielen und tanzen sie über den Weg.

Steigen in atemberaubende Höhen, rasen blitzschnell hinab.

Drehen sich schneller, unglaublich!

Schließen mich ein, eine Aufführung nur für mich!

Wie durch Zauberhand halten die Blätter inne,

schwerelos gleiten sie durch die Luft.

Ich atme tief ein, ziehe ihn in mich, den Herbstlaubduft.

Die Welt steht still, starrt gebannt zu diesem Ort.

Unwillkürlich muss ich lächeln, drehe mich um,

verlasse den Wald, kehre ihm den Rücken zu.

So wundervoll, bin noch viel zu gebannt,

ich sehe hinab, halte ein rotes Eichenblatt in der Hand.

.

.

.

.

Der Zauberwald

 

Dunkel der Wald, schwarz die Nacht;

nur welche das Gespür, finden den Weg

in den Zauberwald:

 

In der Mitte gelassen und heiter

ein Traumsee,

eingerahmt von Bergen mit Schnee,

auf denen Eisblüten wachsen.

Um ihm herum verweilen viele Gestalten:

Libellen, Wölfe, Feen, Hexen, Zauberer.

Eine Libelle flattert aufgeregt über den See

und sucht immer wieder neue Plätze zum Verweilen.

Wölfe lassen sich am Ufer nieder und

heulen mal laut, mal leise zu dunkler Musik.

Die Nacht ist schweigsam und finster

und die Flammen vom Lagerfeuer

kann sie nicht zum Leuchten bringen.

Eine Goldfee jedoch spendet das Licht,

zart und fein sind die Schatten,

alles getaucht in einen sanften Schimmer.

Verschiedene Hexen zaubern mal frech und

mal witzig allerlei Spuk und Geschichten.

Auch ein Mausebär findet den Weg hierher,

er fühlt sich pudelwohl und putzt begeistert sein Fell.

 

Gemütlich und ruhig geht es zu

am Traumsee

im Zauberwald,

wenn nur nicht die frechen Hexen

immer den Zauberer necken.

Doch wer weiß das wohl,

ob's dem Zauberer nicht gar gefällt.

Zu später Stund' finden sich immer wieder

die Gefährten im Zauberwald ein.

Und wer das Gespür, wird eingeladen,

sich niederzusetzen am Traumsee im Zauberwald.

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Zwergennacht

 

 

 Die Nacht bricht herein, es wird dunkel,

ganz schnell.

Es rufen die Eulen, die Käuzchen sind laut,

 was haben denn da die Zwerge gebaut.

Eine Rutsche im Wald, unter der Tanne

am Bach, was für ein Krach.

 Es sind ganze Familien mit Hüten und

Schaufeln, einige fangen an sich um Stöcke

zu raufen.

 Langsam kehrt Ruhe ein, die Kleinen liegen

schon schlafend unter dem Baum.

Die Großen sie flüstern, Feuer steigt auf, es wird

leise gesungen und getrunken auch.

 Die ersten, die gehen so langsam heim,

ich entferne mich wieder,

denn sonst kommen sie nicht mehr

und singen wieder,

ihre lustigen Lieder.

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Die Nacht der Elfen

.

Lichter schimmern über das stille Moor

im dunklen Wald steigt langsam der Nebel empor,

ein Wispern und Raunen erreicht unser Ohr

bald kommen die Elfen hinter Bäumen hervor.

Sie spielen - singen und tanzen herum

wer sie erblickt wird sofort ganz stumm,

der Mond strahlt über das ganze Gesicht

die Sterne schicken ein helles Licht.

Leise murmelt der Fluss in der Ferne

auch der Wind umschmeichelt sie gerne,

es sind liebe Wesen von zarter Gestalt

und in ihrer Nähe ist es niemals kalt.

Laut schallt ihr Lachen über die Bäume dahin

ein jeder glaubt er ist mitten im Märchen drin,

sie singen und tanzen im bunten Reigen

in der Ferne hört man das jauchzen der Geigen.

Gebannt ist ein jeder von diesem fröhlichen Treiben

möchte für immer in ihrer Nähe verweilen,

sieh wie der Mond am Horizont langsam versinkt

das Licht der Sterne immer fahler blinkt.

 

Die Sonne kündigt den neuen Tag uns an

auch die Elfen sich zur Ruhe begeben dann,

willst Du die Elfen singen und tanzen sehen,

musst Du nur bei Nacht in den Wald hinein gehen.

.

 

.

.

 

Unten am kleinen Bach

spielen die Elfen

sind schon wach

Es ist noch sehr früh

die Sonne kommt gerade

über den Hügel

sie schimmern bunt

die zarten Flügel

Psst, leise sonst sind

sie verschwunden

sie haben sich bunte

Bänder umgebunden

Ein kichern und juchzen

es ist schön

es zu hören

ich werde jetzt gehen

ich will nicht stören

Psst...

.

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Holunderelfen

.

Pssst..., nicht verraten,

ich hab sie gesehen,

in meinem Garten.

Hinter dem großen Holunderbusch,

es waren zwei,

so klein und so zart,

mit Kleidchen, so blau,

so blau wie der Himmel

und um sie herum ein Glöckchengebimmel.

Sie spielten fangen und verstecken,

vorsichtig,

sie durften mich nicht entdecken.

Und plötzlich war der Zauber vorbei,

ich hörte die Glöckchen noch eine Weile,

aber die Elfchen waren in Eile,

schnell nach Hause,

husch, husch,

hinter dem großen Holunderbusch

.

.

.